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Frühkindliche Bildung

Das moderne Verständnis von Frühkindlicher Bildung ist, dass Bildung ein sozialer Prozess ist. Erwachsener und Kinder stehen im Dialog zu- und miteinander zur gemeinsamen ko-konstruktiven Schaffung von Wirklichkeit und Sinn im sozialen und kulturellen Kontext. Insbesondere die ersten sechs Lebensjahre haben in der Entwicklung eines Menschen eine besondere Bedeutung, weil sie als die lernintensivsten und entwicklungsreichsten Jahre sind. „In diesen Jahren sind die Lernprozesse des Kindes unlösbar verbunden mit der Plastizität des Gehirns, seiner Veränderbarkeit und Formbarkeit; es wird der Grundstein für lebenslanges Lernen gelegt.“(BEP)

Aus dieser bildungsphilosophischen Grundlage des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung (BEP) folgt die Frage, welche Haltung der erwachsenen Bildungs-Dialog-Partner des Kindes hilfreich sein kann, damit kindliche Bildungsprozesse ko-konstruktiv begleitet werden können und Bildung in einem Rahmen stattfindet, der Potentialentfaltung fördert und Begeisterung weckt.

Hilfreich ist eine Haltung, die geprägt ist von

  • Bedingungsloser Wertschätzung gegenüber dem Kind
  • Respekt vor der Einmaligkeit jedes Kindes
  • Unvoreingenommenheit und Offenheit sowie Neugier
  • feinfühliger und liebevoller Unterstützung
  • Klarheit und Struktur
  • emotionaler Wärme und Verantwortungsübernahme
  • Authentizität und Reflexivität
  • Ermutigung und Ansporn zu aktivem und kreativem Handeln
  • gemeinsamer Gestaltung von Erfahrungs- und Lernfeldern in der Institution

Dieses Verständnis von Bildung und von der Rolle/Haltung der Pädagoginnen liegt unseren Seminaren zugrunde.